Neuigkeiten aus der Gemeinde Hamburg

Ökumenisches Feierabendmahl

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5 PastorInnen - 3 Gemeinden - 1 Gottesdienst


Ökumene-Projekt in Hamburg-Eppendorf. Unter dem Motto ´Nachbarn feiern Gottesdienst - ein ökumenisches Feierabendmahl´ haben diese fünf PastorInnen gemeinsam mit Mitgliedern ihrer Gemeinden im Juli 2017 

Gottesdienst gefeiert, gesungen und das Abendmahl genommen. Alle drei Gemeinden sind ansässig in der Martinistraße in Hamburg-Eppendorf. Die Evangelisch-lutherische St. Martinusgemeinde in der St. Martinuskirche - in welcher seit Herbst vergangenen Jahres auch die Evangelische Freikirche ´Kirche des Nazareners´ beheimatet ist und die Evangelisch-methodistische Kirche, Gemeinde Bethanien knapp 50 Meter weiter in den Bethanien-Höfen.

Eine lebendige "Gemeinde-Nachbarschaft" die allen Beteiligten gut tut und sehr viel Freude bereitet!

Auf dem Foto von links nach rechts: Pastor Barnard-Jones und Pastor Onnen (Ev.-Methodistische Kirche),
Pastorin Wielk (Kirche des Nazareners), Pastor Thomas und Pastor Buttler (St. Martinus Eppendorf).

Joggathon der Kirche des Nazareners

Die Kirche des Nazareners Gemeinde Hamburg war beim diesjährigen Joggathon der Berliner-Gemeinden zu Gast. Bei bestem Sommerwetter begann
der sonnige Mai-Sonntag mit einem Open-Air-Gottesdienst, zu welchem unsere Pastorin Frau Wielk die Andacht hielt. Es folgte ein beeindruckender Joggathon mit knapp 90 TeilnehmerInnen und die anschließende Siegerehrung im Rahmen eines Sommerfestes. Über 11.000 Euro wurden an
diesem Tag "erlaufen". Diese kommen zwei Projekten der Kirche des Nazareners in Afrika und einem Projekt in Portugal zugute.
Wir sagen DANKE! an das Orgateam in Berlin und freuen uns bereits auf den 20. Joggathon im kommenden Jahr.

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Das Frauenprojekt -Anker- der MultiKulti Werkstatt

Die Kirche des Nazareners Gemeinde Hamburg ist Kooperationspartner der MultiKulti Werkstatt im Bereich -Arbeit mit Geflüchteten in Hamburg-
Unsere Pastorin Frau Wielk unterstützt das multidisziplinäre Team (aus Ehrenamtlichen, Psychologen und Seelsorgern) des Frauenprojekts - Anker.
Im März 2017 hat das Hamburger Spendenparlament beschlossen dieses Frauenprojekt mit 18.000 Euro zu fördern.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit und danken dem Hamburger Spendenparlament!

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Weltweite Evangelische Freikirche


Die Kirche des Nazareners ist eine weltweite evangelische Freikirche, die heute in 155 Ländern der Welt tätig ist und über 2,4 Mio. Mitglieder hat.
In Deutschland besteht sie seit 1958. Damals begann ein amerikanisches Missionarsehepaar die Arbeit in Frankfurt am Main.
Heute gibt es in Deutschland etwa 20 Gemeinden mit ca. 1.100 Mitgliedern.

 

Mit allen anderen evangelischen Kirchen ist die Kirche des Nazareners davon überzeugt, dass es für diese Welt eine „gute Nachricht“ gibt:
„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er Jesus Christus, seinen einzigen Sohn, für sie hergab. Jeder, der sein Leben ihm anvertraut,
wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ (Die Bibel, Johannes-Evangelium, Kapitel 3, Vers 16).

 

Diese gute Nachricht von der Liebe Gottes hat eine erneuernde Kraft. Deshalb sind uns eine freie und persönliche Entscheidung für den Glauben an
Jesus Christus und ein verbindliches Leben in seiner Nachfolge wichtig. Wir wollen Gott und unsere Mitmenschen von ganzem Herzen lieben
und durch praktische Hilfe unsere Verantwortung in dieser Welt wahrnehmen. 

 

Die Kirche des Nazareners gehört dem Weltrat methodistischer Kirchen an und nimmt so an dessen ökumenischen Dialogen teil. Sie ist zudem
Mitglied der Vereinigung Evangelischer Freikirchen in Deutschland, und Mitglieder der Kirche wirken in der Evangelischen Allianz mit.
Gemeinden der Kirche des Nazareners beteiligen sich an der Ökumene. Die Kirche des Nazareners befindet sich im Aufnahmeverfahren für die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen.


 

 

Unser Fundament


Wir sind eine christliche Kirche

Als Teil der weltweiten Kirche von Jesus Christus glauben wir an den dreieinigen Gott, wie er in den Glaubensbekenntnissen der christlichen Kirche beschrieben ist und verkündigen mit allen wahren Glaubenden die Herrschaft seines Sohnes Jesus Christus. Wir schätzen unser wesleyanisches
Erbe, das die Heiligung betont und sehen es als einen Weg, den Glauben zu verstehen. Ein Weg, welcher der Schrift, der Vernunft,
der Tradition und der Erfahrung gerecht wird.
 

Wir sind eine Heiligungs-Kirche

Der heilige Gott ruft uns zu einem Leben in der Heiligung. Wir glauben, dass der Heilige Geist in uns ein zweites Werk der Gnade schenken will.
Der Heilige Geist gestaltet uns in das Ebenbild Gottes um, gibt uns die Kraft, Gott von ganzem Herzen, Gemüt, Verstand und von ganzer Kraft zu
lieben und unseren Nächsten wie uns selbst, und er bringt in uns den Charakter Christi hervor. Deshalb bedeutet Heiligung im Leben eines
Glaubenden vor allem Christusähnlichkeit.
 

Wir sind eine missionarische Kirche

Wir sind „ein Volk von Gesandten“. Wir antworten auf die Berufung durch Christus. Der Heilige Geist gibt uns die Kraft, in die ganze Welt zu gehen.
Dort bezeugen wir: „Christus ist der Herr“, und setzen uns dafür ein, seine Gemeinde zu bauen und sein Reich auszubreiten (2. Korinther 6,1).
Der Dienst, zu dem wir berufen sind, (a) beginnt mit Gottes-Dienst, (b) dient der Welt durch Evangelisation und praktische Liebe, (c) ermutigt die
Glaubenden als Jünger zu reifen und (d) rüstet Frauen und Männer durch christliche Ausbildung für den christlichen Dienst aus.
 

 

Organisationsform Freikirche


Freikirchen sind aus der Geschichte Europas entstanden. Hier haben christliche Kirchen und staatliche Gewalt eine lange Tradition enger Beziehungen. Mit der Reformation im 16. Jahrhundert entstand neben der katholischen auch die evangelische Kirche. Die Landesfürsten mussten sich für eine dieser beiden Kirchen entscheiden. Diese Entscheidung war dann auch für die Bevölkerung bindend. So entstanden die „Landeskirchen“. Bis heute gibt es deshalb Regionen in Deutschland mit überwiegend katholischer oder evangelischer Bevölkerung.

Neben diesen Staats- bzw. Landeskirchen gab es schon immer christliche Gemeinden, die die enge Verflechtung von christlicher Kirche und weltlicher Herrschaft ablehnten. Freikirchen vertreten keine Sonderlehren, sondern unterscheiden sich von anderen Kirchen vor allem durch ihr eigenes Kirchen-
und Gemeindeverständnis. Ihre Eigenständigkeit zeigt sich vor allem in einer anderen Organisationsform.

Rechtlich und organisatorisch vertreten Freikirchen dem Staat gegenüber das Prinzip der Selbstverwaltung und Selbstfinanzierung. Sie ziehen von
ihren Mitgliedern keine Kirchensteuer ein, sondern finanzieren ihre Arbeit durch freiwillige Spenden der Mitglieder und Freunde.

Freie und persönliche Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus und ein Leben in seiner Nachfolge sind besondere Anliegen.
Die Gemeindezugehörigkeit ist unabhängig vom Wohnort.


 

Christlicher Glauben


Die Kirche des Nazareners ist eine christliche Kirche. Unseren Glauben haben wir in insgesamt 16 Glaubensartikeln zusammengefasst.

Eine kurze Zusammenfassung der Inhalte unserer Glaubensartikel:

 

  • Es gibt nur einen Gott – Vater, Sohn und Heiligen Geist.
  • Die alt- und neutestamentlichen Schriften sind durch volle Inspiration gegeben und enthalten alle Wahrheiten, die für den Glauben und das christliche Leben notwendig sind.
  • Der Mensch wird mit gefallener Natur geboren und neigt deshalb zum Bösen, und zwar ständig.
  • Die bis zum Ende Unbußfertigen sind ohne Hoffnung auf ewig verloren.
  • Das Sühnopfer Jesu Christi gilt der ganzen Menschheit. Jeder, der Buße tut und an den Herrn Jesus Christus glaubt, ist gerechtfertigt, wiedergeboren und von der Herrschaft der Sünde befreit.
  • Die völlige Heiligung des Gläubigen folgt nach der Wiedergeburt durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus.
  • Der Heilige Geist bezeugt den Gläubigen die Wiedergeburt und die völlige Heiligung.
  • Unser Herr Jesus Christus wird wiederkommen, die Toten werden auferweckt und das Jüngste Gericht wird stattfinden.


     

Gemeindeleben


Im Gottesdienst verbinden sich frohe Gemeinschaft und praktische Hilfe für den Alltag. Fröhliches Singen und zeitgemäße Musik sind dabei genauso
wichtig wie klare und lebensnahe Predigten. Da die Kirche des Nazareners eine internationale Kirche ist, können die Gottesdienstform und das
Liedgut in den verschiedenen Nationen und Kulturen zum Teil recht unterschiedlich sein.

 

Taufe und Abendmahl werden als neutestamentliche Sakramente unabhängig von der Kirchenmitgliedschaft gespendet. Dabei ist das Abendmahl
grundsätzlich offen für jeden, der an Jesus Christus als seinen persönlichen Retter und Herrn glaubt. Nach der Kirchenordnung ist sowohl die
Kinder- als auch die Gläubigentaufe möglich. In der Praxis ist die Taufe von Jugendlichen und Erwachsenen häufiger, kleine Kinder werden dem
Herrn geweiht. Die Taufhandlung wird durch Besprengen, Begießen mit Wasser oder auch durch Untertauchen vollzogen.
Bei der Kinderweihe (Kindersegnung) wird kein Wasser verwendet, sondern das Kind wird im Beisein der Eltern gesegnet.
Die Kinderweihe wird nicht als Sakrament verstanden.



 

 

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